7. Albertinen Kolloquium
Medikamentös induzierte Leberschäden
26. September 2006, 19.00 Uhr
die Leber als zentrales Organ der Biotransformation von Medikamenten ist besonders anfällig für unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln und deren Metaboliten. Bei 500 - 1000 Wirkstoffen sind hepatische Nebenwirkungen bekannt, wobei bei vielen Medikamenten die berichtete Inzidenz zwischen 1:10 000 und 1:100 000 liegt. Das Spektrum unerwünschter Arzneimittelwirkungen an der Leber reicht dabei von leichten unspezifischen Veränderungen bis zur Leberzirrhose oder zum fulminanten Leberversagen. Die korrekte Zuordnung eines Leberschadens als Arzneimittelinduziert kann im Einzelfall sehr schwierig, aber für den Patienten entscheidend sein.
Wir wollen die Problematik zunächst aus klinischer Sicht darstellen und einen praxisbezogenen Überblick über Formen, Diagnostik und Management medikamentös induzierter Leberschäden geben. Im zweiten Teil des Kolloquiums liegt der Schwerpunkt auf den histopathologischen Charakteristika verschiedener medikamentös induzierter Leberschäden, wobei auch die Frage der Indikation zur Leberbiopsie kritisch diskutiert werden soll.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und eine anregende Diskussion!
Programm
Akkreditierung Sponsoren
Die Veranstaltung wurde bei der Ärztekammer Hamburg zur Akkreditierung als Fortbildungsveranstaltung angemeldet.
Wir danken der Firma Philips für die freundliche Unterstützung dieser Fortbildungsveranstaltung.
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